Anmeldung

Das Bundesmeldegesetz verpflichtet dazu, sich bei Einzug in eine neue Wohnung innerhalb von 14 Tagen beim Einwohnermeldeamt, Bürgeramt oder Bürgerbüro des neuen Wohnortes anzumelden. Dies gilt sowohl für den Erst- als auch für den Zweitwohnsitz und gleichermaßen bei Umzug innerhalb einer Stadt, innerhalb Deutschlands oder beim Umzug aus dem Ausland nach Deutschland. Eine Ausnahme gilt für Mieter, die eine Wohnung in einer Beherbergungsstätte (zum Beispiel in einem Apartmenthotel) beziehen und bereits über eine Wohnung in Deutschland verfügen, in der sie ihren Wohnsitz angemeldet haben. Sie müssen sich in der angemieteten Zweitwohnung nicht wohnhaft melden, wenn die Mietdauer unter 6 Monaten beträgt. Sobald ihr Aufenthalt die 6 Monate überschreitet, müssen sie sich in der Wohnung innerhalb von 14 Tagen behördlich anmelden. Für Mieter, die über keine Wohnung in Deutschland verfügen und in eine Wohnung in einer Beherbergungsstätte einziehen, gilt: Sie müssen sich in der angemieteten Wohnung nicht wohnhaft melden, wenn die Mietdauer unter 3 Monaten beträgt. Erst wenn sie länger in der Wohnung bleiben, müssen sie sich nach Ablauf der 3 Monate innerhalb von 14 Tagen dort behördlich anmelden. Für die Anmeldung wird eine Wohnungsgeberbestätigung benötigt. Vermieter sind in der Regel verpflichtet, ihren Mietern diese bei Einzug auszustellen. Bitte beachten Sie: Die Inhalte dieser Seite wurden zu Ihrer Information erstellt und ersetzt keine Rechtsberatung. Für Rechtsberatung in Ihrem konkreten Fall wenden Sie sich bitte an einen Anwalt.