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Get startedMöbliertes Wohnen auf Zeit: Was die Daten wirklich zeigen.
Die aktuelle Debatte wurde bisher von Annahmen bestimmt. Jetzt liegen Fakten vor. Das ifo Institut und die Prognos AG belegen erstmals, wie der Markt in Deutschland tatsächlich funktioniert und zeigt wirtschaftliche Folgen der geplanten Regulierung auf.

Das falsche Narrativ
Zeitwohnen ist eine wichtige Nische mit essenzieller Funktion im Wohnungsmarkt

Die Inserats-Illusion
Wohnen auf Zeit macht <1% des Gesamtmarktes aus, ist aber 20× häufiger inseriert.

Struktureller Bedarf
>80 % der Nutzer haben Wohnanforderungen, die der reguläre Markt nicht bedient.

Keine Verdrängung
Zeitwohnen und klassische Vermietung wachsen parallel. Wohnen auf Zeit entzieht keinen Wohnraum.
Arbeitsmarktrelevanz des Segments
Die Nachfrage nach Zeitwohnen ist arbeitsmarktrelevanter als bisher angenommen.
1,4x
Anteil von Engpassberufen im Vergleich zum Bundesdurchschnitt
65%
der Interessenten geben an ohne Zeitwohnen ihren Job nicht planmäßig antreten zu können
777 Mio €
mehr Wertschöpfung durch gesicherte Mobilität (Berlin)
„Möbliertes Wohnen auf Zeit einzuschränken, heißt auch, die Mobilität qualifizierter Fachkräfte zu beschränken."
Jan Hase, Geschäftsführer Wunderflats
Wer betroffen ist
Temporärer, planbarer Wohnbedarf für mobile Zielgruppen
Projekt-/ Wissensarbeiter
18%
Internationale Fachkraft
17%
Mobile Fachkraft aus dem Inland
15%
Studenten/Azubis Inland
8%
Internationale Studenten/Azubis
13%
Lebensereignis
(z.B. Wasserschaden)
(z.B. Wasserschaden)
9%
Geflüchtete
4%
Sonstige
15%
Tippen Sie auf das Diagramm um die Zahlen zu sehenge
Rechtliche Bewertung
Rechtliche Einordnung des Referentenenturfs „Mietrecht II”
„Die geplanten Regulierungen in Berlin und auf Bundesebene stehen im Konflikt mit geltendem Recht. Gutachten der Kanzlei GSK Stockmann belegen erhebliche unions- und verfassungsrechtliche Bedenken."
Jan Hase, Geschäftsführer Wunderflats
Aktueller Vorschlag (Mietrecht II)
Rechtliche Einordnung
Starre 6-Monats-Grenze für Zeitwohnen
Verhältnismäßigkeit fraglich, fehlende Differenzierung, unions- und verfassungsrechtliche Bedenken
Deckelung des Möblierungszuschlags
Faktische Höchstpreisvorgabe, möglicher Verstoß gegen EU-Dienstleistungsrichtlinie
Pauschale Einschränkung von Zeitwohnen zur Missbrauchsvermeidung
Geringe Zielgenauigkeit, fehlende Differenzierung nach Nutzungsanlass
Strengere Regulierung des Segments Zeitwohnen
Eingriff in Eigentums- und Vertragsfreiheit, Risiko von EU-rechtlichen Konflikten
Evidenz
Rechtsgutachten und Studien
Studie
Ifo Institut
Ökonomische Einordnung flexibler Wohnformen
Inhalt: Analyse der Angebotsseite

Studie
Prognos AG
Bedarf und Wirkungen möblierten Wohnens auf Zeit
Inhalt: Analyse der Nachfrageseite

Gutachten
GSK Stockmann
Rechtsgutachten Bund
Inhalt: Bewertung aktueller Regelungsinitiativen auf Bundesebene

Gutachten
GSK Stockmann
Rechtsgutachten Berlin
Inhalt: Rechtliche Bewertung der geplanten Berliner Verwaltungspraxis
